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WingTsun

Kampfkunst um nicht Kämpfen zu müssen

30.06.2014 Pinneberg Journal (M. Hartig)

Es kann einem täglich passieren; bei einer öffentlichen Veranstaltung, einer privaten Party oder wenn man abends spazieren geht. Man wird ungewollt in eine gefährliche und provozierende Situation gebracht. Leider nimmt die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft und auch an Schulen immer mehr zu. Wie man in solchen Situationen reagiert, wie man durch Selbstbehauptung die Situation deeskaliert oder sich im Ernstfall auch richtig verteidigt, wird an den WingTsun-Schulen von Oliver Drobzyk beigebracht.
Die Schulen sind in Pinneberg, Elmshorn, Wedel, und Hamburg Winterhude vertreten und können unabhängig von der Anmeldung, je nach Trainingszeiten der Altersklassen beliebig besucht werden. WingTsun, eine fast 300 jährige Kampfkunst wurde in den 70er Jahren durch Keith R. Kernspecht für den europäischen Raum standardisiert, europäisiert, rechtssicher und somit “Breitensport” tauglich gemacht.

Ich bin zu Gast bei Martin Lindner, der als Fachtrainer für Gewaltprävention, Frauen- Selbstbehauptung und Selbstverteidigung die Trainingseinheiten der Wedel seit 2013 leitet. Der Wunsch sich verteidigen zu können nimmt zu, doch ist es mit einem schnellen Kurs nicht getan. WingTsun, also Selbstverteidigung muss man lernen. Abläufe und Situationen erkennen und darauf richtig zu reagieren, das es erst gar nicht zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung kommt kann man nicht in 16 Stunden abklären.
Gerade Kinder und Jugendliche erlernen wie man sich behauptet, seinem vermeintlichem Gegner verbal standhält ohne dass er sein Gesicht verliert. Wie bei jedem Sport braucht man Zeit Bewegungsabläufe zu begreifen, Kondition aufzubauen und gerade beim WingTsun, das “nicht Kämpfen zu müssen” zu erlernen.

Um eine Kampfkunst meisterlich zu beherrschen dürften es einige tausend Übungsstunden sein.

“Wir wissen was wir technisch tun, könnte zu Verletzungen führen…. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, daher läuft das Training sehr partnerschaftlich ab. WingTsun ist nicht nur ein Sport – es ist ein Lebensweg.” (M.Lindner)
Gewaltprävention steht auch bei den Schulen auf dem Lehrplan doch leider fehlen oft die finanziellen Mittel an den Schulen um den Profis diese Aufgabe zu übertragen. Sollten Sie also als besorgte Eltern und Lehrer nach Lösungen zu der Gewaltsituation an der Schule ihres Kindes interessiert sein, setzen Sie sich mit der Schule und den Trainern der WingTsun-Schule zusammen.

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