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WingTsun

Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte

UeNa-tip, Mittwoch, 6. Februar 2013

Pinneberg. „Unfassbare Gewalttat in Elmshorn: Drei Jugendliche haben einen 13-Jährigen brutal zusammengeschlagen.“ Solche und ähnliche Schlagzeilen sind kein Einzelfall. Doch wie kann man sich wehren? Die Antwort gibt Oliver Drobczyk, Leiter der WingTsun-Schule Pinneberg an der Richard-Köhn-Straße 63 - 67: „Bei uns lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ihren Angreifern selbstbewusst entgegenzutreten und sich gegen Abzocke und Mobbing zu wehren“.

Auch ihm ist nicht entgangen, dass die Gewalt zugenommen hat, auch an Schulen und sogar schon in Kindergärten. Drobczyk, der auch Einrichtungen in Elmshorn, Wedel und Hamburg-Winterhude betreibt, vermittelt daher Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, und zwar nach der chinesischen Kampfkunst, die vor 300 Jahren von zwei Frauen entwickelt wurde, um sich gegen stärkere Angreifer verteidigen zu können. „In Rollenspielen lernen schon die Kinder bei uns, sich bei alltäglichen Konflikten zu behaupten“, erklärt der WingTsun-Experte. Beispielsweise wenn ein Mitschüler von einer körperlichen überlegenen Jungengruppe aufgefordert werde: „Gib‘ dein Taschengeld her oder wir schlagen dich jeden Tag.“ Dann heißt es zunächst Mimik, Gestik, Stimme und Haltung nutzen, um eine Deeskalation zu verhindern. Wenn der Aggressor nicht nachlässt, sich im Notfall zu verteidigen.

Der seit 2006 tätige Schulleiter und sein Ausbilder Martin Lindner stellen mit ihren Gruppen - in Pinneberg sechs an der Zahl – typische Gewaltszenarios nach, wie sie sich häufig abspielen. Als Anreiz gibt es für die WingTsun-Schüler - ähnlich wie bei den Judokas - verschiedene Leistungsgrade, die man durch erfolgreiche Prüfungen erreichen kann. Jetzt haben wieder zehn Erwachsene geschafft, sich um einen „Stern“ (Leistungsgrad) zu verbessern. Vorzeige-Schüler der Pinneberg WingTsun-Schule ist der Jannik Schultz (10), der im zarten Alter von fünf Jahren begonnen und das Kinderprogramm mit zwölf Graduierungen durchlaufen hat und jetzt schon nach dem Erwachsenen-Konzept unterrichtet wird. Ob er schon einmal vom Trainierten Gebrauch machen musste? „In der Comenius-Schule noch nicht, aber im Türkei-Urlaub habe ich schon mal bei einer Rauferei nach dem Fußballspielen eingegriffen und für klare Verhältnisse gesorgt“.

Neben Spaß mit Gleichgesinnten stehen aber auch Fitness, Schlagpolstertraining, Dehn- und Kräftigungsübungen auf dem Programm. Wer seine Vorsätze für das neue Jahr mit etwas Verspätung noch in die Tat umsetzen will, kann sich im Internet unter www.selbstverteidigung-nord.de informieren oder sich unter der Rufnummer 040/89019451 beraten lassen. gba

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